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Sauberkeit in der Tierhaltung

Jedes Tier braucht Sauberkeit, um gesund zu bleiben. Deshalb müssen alle Gegenstände der Tierhaltung regelmäßig gereinigt werden – dazu gehören Käfige und Gehege, Katzentoiletten, Aquarien, Terrarien, Hundehütten und Zubehör wie Näpfe, Leinen, Spielzeug und Co. Viele Haustiere sind mit ihren feinen Nasen gegenüber chemischen Reinigungsmitteln empfindlich, manche Reinigungsmittel können sogar giftig für die Tiere sein. Daher empfiehlt sich die Reinigung mit warmem Wasser und einer Bürste, ab und zu auch mit Essigwasser. Nur bei hartnäckigem Schmutz sollten chemische Reinigungsmittel angewendet werden. Eine Desinfektion ist in der Regel selten erforderlich, sofern Tier und Mensch gesund sind. Bei Aquarien ist ein regelmäßiger Wasserwechsel nötig, damit die Fische gute Lebensbedingungen haben. Ähnliches gilt für Kleinsäuger-, und Vogelkäfige, in denen die Einstreu regelmäßig gewechselt bzw. Kot entfernt werden muss. Auch Terrarien bedürfen regelmäßiger Pflegearbeiten.

Gesundheitsvorsorge

In der Natur verbergen viele wild lebende Tiere ihre Krankheiten, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Manche Haustiere zeigen diese Verhaltensweisen ebenfalls. Daher ist es besonders wichtig, sein Haustier genau zu beobachten, um Krankheiten schnell erkennen zu können. Erste Krankheitsanzeichen zeigen sich meistens in geringerer Futter- und Wasseraufnahme und mattem Verhalten. In diesen Fällen ist es ratsam, von einem Tierarzt abklären zu lassen, was dahinter steckt. Gerade am Anfang kennt man sein Tier und dessen Eigenheiten noch nicht so genau. Es empfiehlt sich, lieber einmal zu viel bei einem Experten nachzufragen, als eine mögliche Krankheit zu übersehen. Je länger sich Besitzer und Tier kennen, desto eher lässt sich für den Menschen abschätzen, wann seinem Tier etwas fehlt.

Neben dem Tierarztbesuch im Krankheitsfall sollten auch regelmäßige Kontrollen sowie Impfungen und Entwurmungen selbstverständlich sein. Nach dem Kauf sollte das neue Haustier zunächst zum Check bei Ihrem Tierarzt vorgestellt werden. Bei dieser Gelegenheit kann er Sie zu wichtigen Eigenheiten und der individuell empfohlenen Gesundheitsvorsorge beraten.

Futter

Für Haustiere ist es überlebenswichtig, dass sie das Richtige fressen: Wenn die Katze zum Beispiel kein Fleisch bekommt, kann das zu gesundheitlichen Problemen führen. Auch der Hund ernährt sich wie sein Urahn Wolf vor allem von Fleisch, er kann aber zusätzlich Gemüse fressen – denn über Jahrhunderte hat er in den Siedlungen der Menschen alles verspeist, was für ihn abfiel. Trotzdem verträgt er nicht alles, was der Mensch gerne isst – Schokolade enthält beispielsweise das für Hunde giftige Theobromin. Kleinsäuger wie Kaninchen oder Meerschweinchen ernähren sich meist rein pflanzlich. Für viele Tierarten gibt es ganz unterschiedliche Futtermittel – beispielsweise Trocken-, Dosen- oder Frischfutter. Im Zweifel berät Sie Ihr Tierarzt, welches Futter für Ihr Tier das Richtige ist. Es kommt jedoch nicht nur auf die Futterart, sondern auch auf die Futtermenge an. Ihr Tier muss genügend Futter erhalten, um seinen Bedarf decken zu können. Wird es jedoch übergewichtig, bringt dies häufig gesundheitliche Probleme mit sich. Manche Tierarten wie beispielsweise Kaninchen sind jedoch darauf angewiesen, rund um die Uhr Raufutter wie Heu zur Verfügung zu haben, damit ihr Verdauungsapparat gut funktionieren kann.

Zugang zu frischem Trinkwasser muss für alle Haustiere ständig gewährleistet sein. Bitte bedenken Sie dabei, dass Ihr Tier je nach Jahreszeit und Temperatur unterschiedlich viel Wasser benötigt. Im Winter müssen Wassernäpfe draußen vor Frost geschützt oder drinnen angeboten werden.

 

Körperpflege

Ob Krallen, Zähne oder Fell – viele Tiere benötigen bei der Körperpflege Hilfe durch ihren Besitzer. Sofern sie ihr Fell nicht selbst reinigen können, müssen sie regelmäßig gebürstet werden. Andernfalls können Verfilzungen entstehen, die mit der Schere entfernt oder sogar geschoren werden müssen. Manche Haustiere (meistens Hunde wie beispielsweise Pudel) benötigen regelmäßig eine Kürzung des Fells. Dies kann entweder vom geübten Besitzer selbst oder von einem Hundefriseur durchgeführt werden. Der Tierarzt entfernt Zahnstein und kürzt die Krallen – wie häufig das nötig ist, zeigt sich bei den regelmäßigen Checks, zu denen Sie ihn aufsuchen. Er kürzt auch, sofern nötig, die ständig nachwachsenden Zähne von Nagetieren.

Tierarten, die nicht von sich aus baden, sollten nicht dazu gezwungen werden. Oft halten sie ihr Fell selbst sauber. Wird es nass, können sie sich erkälten. Dreckige Hunden können jedoch abgeduscht werden, am besten werden sie anschließend gut mit einem weichen Handtuch abgetrocknet und im Warmen trocknen gelassen. Bei hartnäckigen Gerüchen können Sie das feuchte Fell mit einem Lappen mit Apfelessig abreiben.